Gendreck weg! - Freiwillige Feldbefreiung
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Freispruch für Feldbefreier

Am 6. Dezember wurde der Feldbefreier Thomas Janoschka freigesprochen, der zusammen mit anderen AktivistInnen im Sommer 2010 nach vorheriger Ankündigung einige Gentech-Kartoffelpflanzen auf einem Feld in Zepkow unschädlich gemacht hatte. Die Anklage lautete auf Hausfriedensbruch und erwies sich als haltlos.

Hier weiterlesen: Pressemitteilung vom 06.12.2011.



Schlamperei und Subventionsbetrug in Gatersleben

Am 27.10.2011 fand erneut eine Verhandlung im Rahmen es Zivilverfahrens um die Feldbefreiung in Gatersleben statt. Die Versuchsleiterin musste in der Befragung zugeben, dass der Versuch aufgrund von Fehlern der Durchführenden kaum auswertbar gewesen wäre, auch ohne Aktion. Die Beklagten und ihre Anwälte stellten inzwischen einen Strafantrag wegen Subventionsbetrug bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg.

Hier weiterlesen: Pressemitteilung vom 27.10.2011.

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Strafprozess wegen Feldbefreiung eines Amflora-Feldes

Wegen der Gendreck-weg-Feldbefreiung am Amflora-Feld in Mecklenburg-Vorpommern am 29.07.2011 findet nun der erste Strafprozess statt. Dem Angeklagten wird dabei nicht Sachbeschädigung durch das Herausreißen von Genkartoffelpflanzen vorgeworfen, sondern Hausfriedensbruch, da er das Amflorafeld unrechtmäßig betreten hätte. UnterstützerInnen sind gerne willkommen! Termin: 06.Dezember, 13 Uhr, Amtsgericht Waren (Müritz), 1. OG, Saal 1.



Bericht vom Gaterslebenprozess

Berufungsprozess am Landgericht Magdeburg beendet

Drei der sechs AktivistInnen waren trotz des relativ milden Urteils des Amtsgerichts Aschersleben in Berufung gegangen, um weiter dafür zu streiten, dass der Genehmigungsbescheid für die Freisetzung in unmittelbarer Nähe zur Genbank in Gatersleben hinterfragt wird. Die ersten drei Verhandlungstage waren geprägt von der Zeugenvernehmung. Die Versuchsleiterin Dr. Weschke musste einige Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen einen angemessenen Umgang mit einer Risikotechnologie zugeben.

Hier weiterlesen: Prozessbericht 22.07.

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Spannende Verhandlung im Gatersleben-Strafprozess

Am 7. Juli fand der derzeit letzte Prozesstag in Sachen Gatersleben statt. Sehr interessant wurde die Vernehmung der Versuchsleiterin, die sich für die Sicherheit des Versuches gar nicht zuständig gefühlt hatte. Dafür sei ein Gärtner zuständig gewesen, dessen Einweisung mehr als zu wünschen übrig ließ. Mehr steht im Prozessbericht

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Gentechnik auf der Anklagebank

Berufung wegen Befangenheitsantrag vertagt

Nach rund sechs Stunden Verhandlung ist heute Nachmittag gegen 15 Uhr der Berufungsprozess der Feldbefreier Meyer-Mähne und der Landwirte Jakob Meyer und Christian Pratz vertagt worden. Grund ist ein von Christian Pratz gestellter Befangenheitsantrag gegenüber dem Vorsitzenden Richter. Dieser hatte den jungen AktivistInnen zu verstehen gegeben, dass er die Genehmigung, welche letztlich zum Versuch führe, nicht weiter Prüfen wolle. Doch genau das ist das Ziel der drei FeldbefreierInnen. „Wir wollen, und können, in diesem Prozess nachweisen, dass der gv-Weizenversuch niemals hätte genehmigt werden dürfen, aber der Richter nimmt die Genehmigung als selbstverständlich hin. Das ist für mich nicht tragbar“ so Christian Pratz nach Beendigung des Prozesses.

Während der, nach den Angaben der Verteidigung sehr sachlichen Verhandlung, wurde unter anderem die Versuchsleiterin Frau Weschke befragt. Die Tatsache, dass diese trotz Ihrer Position als Verantwortliche für die Sicherheitsbestimmungen nicht einmal die Höhe des Sicherheitszauns beziffern konnte löste beim Publikum Empörung aus. „Wenn Frau Weschke Nichtmahl diese Angabe machen kann, möchte ich nicht wissen, wie die anderen Sicherheitsauflagen eingehalten wurden“ resümiert Annemarie Volling, von der AbL die extra zum Prozess angereist war.

Das der Befangenheitsantrag bewilligt wird ist eher Fraglich. Sicher hingegen ist, dass die jungen Menschen weiter für Ihre Sache einstehen werden. Gut vorbereitet wollen sie in die nächste Verhandlungsrunde am 17.6.2011 gehen.

Kontakt zu einem der Angeklagten

Christian Pratz

Mobil: 0160/95062418

Redaktioneller Hinweis :

Die Pressemitteilung von Montagmorgen finden Sie hier



Neue Runde im Gatersleben-Prozess

Vielleicht sind die meisten Leserinnen und Leser auf dem Laufenden, dennoch ein kurzer Rückblick.

Im April 2008 hatten 6 AktivistIn­nen einen der umstrittensten Gentechnik-Versuche beendet, indem sie mit Rübenhacken gentechnisch veränderten Winterweizen in unmittelbarer Nähe zur Genbank in Gatersleben unschädlich machten.

Noch im selben Jahr verklagte das verantwortliche Institut die FeldbefreierInnen vor dem Zivilgericht Magdeburg und forderte eine Schadenssumme von etwa 250.000,- Euro. Die Richter ließen sich nicht auf eine Diskussion über die von dem Versuch ausgehende Gefährdung für die alten Weizensorten der Genbank ein, auch nicht in der Berufungsinstanz am Oberlandesgericht in Naumburg und auch nicht in Karlsruhe, wo eine Revision beantragt und schließlich abgelehnt wurde. Nun erwarten die AktivistIn­nen und ihre AnwältInnen eine erneute Ladung vor dem Landgericht Magdeburg und alles geht wieder von vorne los.

Mit dieser Klage war das Institut, anwaltlich vertreten durch Horst Rehberger, ein FDP-Politiker mit offenkundiger Neigung zur Gentechnik (als Wirtschaftsminister Sachsen-Anhalts hatte er die Biotechnologie in Forschung und Industrie üppig gefördert und als Mitglied im Vorstand des Gentech-Lobbyvereins InnoPlanta ist er ebenfalls tätig), nach vorne geprescht. Die Staatsanwaltschaft zog dann irgendwann nach und verklagte die vier Frauen und zwei Männer wegen Sachbeschädigung. Vier Monate Haft auf Bewährung wurden gefordert. Nach vier langen Verhandlungstagen vor dem zuständigen Amtsgericht Aschersleben verurteilte die Kammer, bestehend aus zwei Richterinnen und zwei Schöffinnen, zu sehr geringen Geldstrafen: 25 bzw. 30 Tagessätze zu 10 bis 20 Euro. Beide Parteien gingen daraufhin in Berufung: die AktivistInnen, weil sie enttäuscht darüber waren, dass auch das Strafgericht es vorzog, sich nicht mit der Genehmigung des skandalösen Versuchs auseinander zu setzen; die Staatsanwaltschaft, weil die Kammer in deren Augen allzu milde urteilte. Umso erstaunlicher, dass Anfang des Jahres die Berufung durch die Staatsanwaltschaft zurückgezogen wurde! Wähnten sie wohl doch Chancen für die Angeklagten, mit ihrer Argumentation erfolgreich werden zu können??

Jedenfalls haben drei der AktivistInnen ihre Berufung aus Kapazitätsgründen inzwischen auch zurückgezogen.

*Die anderen & werden am nächsten Mittwoch um 9 Uhr vor dem Landgericht Magdeburg ihre Berufungsverhandlung haben. An der Argumentation hat sich nichts verändert: der Versuch mit dem Winterweizen war riskant, fahrlässig bis vorsätzlich gefährdend, dreist und obendrein noch wissenschaftlich sinnlos. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es nach dieser Verhandlung zur Revision und sogar zur Verfassungsklage kommen, es sei denn, die Gerichte in Sachsen-Anhalt erwägen einen Freispruch und setzen eine Überprüfung des Genehmigungsbescheides an.*

Kommt gerne zum Prozess oder bestellt unter aktion@gendreck-weg.de die neu aufgelegten Flugblätter über die Aktion und die Prozesse.



Verurteilung wegen Offenem Brief an die Genbauern von Kitzingen

Am 7. und 22. Februar 2011 fand gegen Jutta O. der Berufungsprozeß wegen versuchter Nötigung vor dem Landgericht Würzburg statt. In erster Instanz, im August 2010 in Kitzingen, wurde sie zu 25 Tagessätzen à 10 Euro verurteilt, wobei vom dortigen Amtsrichter Betz überhaupt nichts anderes als eine Verurteilung erwartet worden war. In dem Offenen Brief von Anfang April 2009 hatte Gendreck-weg den Genbauern angeboten, ihr Genmaissaatgut gegen normales Maissaatgut auf dem Saatgutmarkt in Kitzingen Mitte April kostenlos einzutauschen. Wir wollten damit von Vorneherein verhindern, daß Genmais ausgesät wird. Sollten sie jedoch nicht auf unser Angebot eingehen und Mon810 anbauen, würde Gendreck-weg im Sommer 2009 wieder eine Feldbefreiung in Kitzingen durchführen.

Hier den ganzen Artikel lesen!



Die Rebellin vom Schloss

Leas Traum von einer besseren Welt

Am Dienstag, 2. 11. 2010, 22:15 Uhr zeigt das ZDF: Die Rebellin vom Schloss – Leas Traum von einer besseren Welt, eine Reportage über eine der "Gaterslebener Aktivistinnen", die Bäckerin Tanja Lea Hinze.

Die alleinerziehende Mutter hat eine klare Vorstellung von ihrem Leben: ökologisch bewusst, im Einklang mit der Natur leben. Im April 2008 machte sie ein Versuchsfeld mit gentechnisch veränderten Weizenähren unschädlich. Diese Aktion verfolgt sie nun schon seit eineinhalb Jahren. Mehrere Prozesse gab es bereits, und ein Ende ist nicht in Sicht. Gemeinsam mit anderen Gentechweizen-Gegnern plant sie ständig Aktionen, Demonstrationen, Verteidigungsstrategien vor Gericht.

Der nächste Verhandlungstermin ist der 24.11.2010, Beginn 10:30 Uhr

Mehr dazu auf der Seite der Gatersleben-FeldbefreierInnen

Hier geht es zum Film in der ZDF Mediathek, für alle die, die ihn verpasst haben!



Spendenaufruf

Unser Kampf um die Revision

Eine Chance für die Arbeit gegen viele Gentech-Versuche

Vor der Zivilkammer des Landgerichts in Magdeburg haben die Gaterslebener FeldbefreierInnen in der ersten Runde gar keine Chance gehabt, die Feldbefreiung zu begründen.

In dem Berufungsurteil bügelte das Gericht das zentrale Argument der WeizenretterInnen in zwei Sätzen ab. Der Versuch sei genehmigt gewesen, deshalb hätte er nicht zerstört werden dürfen und deshalb müsse das Gericht einen Schadensersatz zuerkennen.

Die Gentechnikgegnerinnen und -gegner hatten jedoch ganz genau hingeschaut: Die Genehmigung kam unter fragwürdigen Bedingungen zu Stande, die Risikobewertung war äußerst mangelhaft und widerspricht dem Gentechnikgesetz und der europäischen Freisetzungsrichtlinie. Der Versuch hätte niemals neben den Vermehrungsflächen für die alten Sorten genehmigt werden dürfen. Jedes vermeidbare Risiko muss bei einer Risikotechnologie vermieden werden. Die Zivilgerichte in Magdeburg und Naumburg hätten die Genehmigung zur Freisetzung prüfen müssen. Wenn die Prüfung ergibt, dass die Genehmigung nichtig war, das heißt offensichtlich gegen das geltende Recht verstieß, sind auch Feldbefreiungen und Forderungen nach Schadensersatz angesichts einer solchen Genehmigung ganz anders zu bewerten.

Auch deshalb wandten sich die Gendreck-weg-Aktiven gegen dieses Urteil jetzt an den Bundesgerichtshof. Rechtsanwältin Katrin Brockmann sagte dazu: „Wenn unsere Nichtzulassungsbeschwerde Erfolg hat, und der Bundesgerichtshof dann auch zu dieser Frage entscheidet, müssen Zivilgerichte zukünftig verwaltungsrechtliche Genehmigungen in einem solchen Fall überprüfen. Das hilft nicht nur den sechs Feldbefreiern von Gatersleben.

Der BGH kann mit seiner Entscheidung einen erheblichen Einfluss auf die zukünftige Genehmigungspraxis des Bundesamtes für Verbraucherschutz bei anderen Gentechnikversuchen schaffen. Wenn der BGH in unserem Sinne entscheidet, besteht ein völlig neuer Druck für die Genehmigungsbehörde, nur für solche Freisetzungen, Genehmigungen zu erteilen, für die eine rechtlich korrekte Risikobewertung vorliegt und die daher rechtmäßig sein können.“

Spendenaufruf!

Ein Verfahren vor dem Bundesgerichtshof kostet leider ziemlich viel Geld. Allein 8.000 Euro für die Antragstellung durch einen der beim BGH akkreditierten Rechtsanwälte. Deshalb bitten wir um Deine Unterstützung! Deine Spende kann den Weg bereiten für ein wichtiges Instrument im Kampf für die gentechnikfreie bäuerliche Landwirtschaft!

Das Video der EFLM-Aktion am Amflora-Acker auf youtube

Klick!



Gießener Feldbefreier für 6 Monate im Gefängnis

2006 hatte der Aktivist Jörg Bergstedt nach vorheriger Ankündigung mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter den Gen-Gerste-Versuch der Uni Gießen unschädlich gemacht. Nach langen Gerichtsverhandlungen fiel das Urteil: Nur Jörg kommt ohne Bewährung in den Knast, für 6 Monate. Strafantritt war in der vorletzten Septemberwoche. Ein Blog im Internet informiert, was dem Aktivisten widerfährt:

Zum Soli-Blog



Kartoffel-Brunch am Gen-Acker mit Internationaler Pressekonferenz der europäischen Feldbefreier

Erste Europäische Feldbefreier am Amflora-Acker gesichtet!

Englische Amflora-Klone am Genacker gesichtet

Achtung, der Brunch am Gen-Acker wurde uns nicht genehmigt!!! Deswegen jetzt neue Adresse für den Brunch: Gentechnikfreier Brunch findet an der Alten Schmiede, Dorfstraße 74, 17209 Zepkow (Müritzkreis), Ortsmitte statt. Die anschließende Demo zum Gen-Acker ist nicht genehmigt, wir wehren uns!!!!

Hier die Einladung:

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger Europas zu unserer Auftaktveranstaltung, einem gentechnikfreien Brunch und einer internationalen Pressekonferenz ein:

am 27.August 2010 um 11.00 Uhr an der Alten Schmiede, Dorfstraße 74, 17209 Zepkow (Müritzkreis), Ortsmitte

Die Europäische Feldbefreiungsbewegung ist ein Zusammenschluss von Gruppen, Bewegungen und Verbänden, die sich in Sorge um unsere Ernährungsgrundlage und die Gesundheit der Bevölkerung europäisch organisieren und gemeinsam am Ziel eines gentechnikfreien Europas arbeiten. Als Europäische Feldbefreiungsbewegung fordern wir ein Ssofortiges Anbau- und Importverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen in Europa. Aufgrund der Gefahren der Gentechnik für Umwelt, Natur und Bäuerliche Landwirtschaft und der drohenden Kontamination der gesamten Landwirtschaft mit gentechnisch veränderten Organismen muss diese Risikotechnologie sofort gestoppt werden. Dieses Verbot muss europaweit gelten. Wir werden nicht zulassen, daß in irgend einem europäischen Land gentechnisch veränderte Organismen in die Umwelt gelangen. Wir leisten Widerstand, um die Vielfalt an Pflanzen und Tierarten zu bewahren. Da die Europäische Kommission und die europäische Zulassungsbehörden versagt haben uns Bürger , die europaweit Gentechnik ablehnen, vor Agro-Gentechnik zu schützen, werden wir jetzt zu dem letzten Mittel der Demokratie – der Aktion des zivilen Ungehorsams – greifen.

11.00 Uhr Gentechnikfreier Brunch 12.00 Uhr Internationale Pressekonferenz zur Amflora mit Teilnehmern aus Frankreich, England und Deutschland 13.00 Uhr Feldbesichtigung und Feldbegehung

Die Öffentlichkeit und die Presse sind herzlich eingeladen. Wir kündigen an, daß wir gegen jeglichen Gentechnikanbau im kommenden Jahr vorgehen werden.

Anfahrt mit dem Auto über die A19 Abfahrt Röbel oder Wittstock/Dosse und dann der Landstrasse folgen

Anfahrt mit Zug über die Bahnhöfe Wittstock/Dosse und Mirow, vielleicht auch Waren/Müritz oder Malchow/Mecklenburg und dann weiter mit dem Fahrrad oder sich abholen lassen

Übernachtungsmöglichkeiten für Donnerstag: 0171/8229719

European Field Liberation Movement

www.field-liberation.com



Zensur durch Gentechnik-Seilschaften aufgehoben

In Saarbrücken fiel heute wohl eines der wichtigsten Gerichtsurteile diesen Jahres für die gentechnik-kritische Bewegung: Jörg Bergstedt, Umweltaktivist und Publizist, darf seine Kritik an den Gentechnik-Seilschaften wieder ungeschminkt vortragen. Dem vorausgegangen waren absurde juristische Manöver der Gentechnik-Lobby, die sich durch Bergstedts Enthüllungen über sie verunglimpft fühlte.

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InnoPlanta-Forum 2010

Wir kommen auch!

Am Montag, 6. September, trifft sich die Elite der Gentechnik-Lobby in dem beschaulichen Örtchen Üplingen (50 km südwestlich von Magdeburg) zum InnoPlanta-Forum. Wir wollen mit einer bunten, freundlichen Mahnwache vor Ort sein, um den Ansässigen zu zeigen, dass unsere Kritik an der Gentechnik fundiert ist.

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Aktueller Feldbefreiungsnewsletter erschienen

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Feldbefreiung geglückt!

Sechs FeldbefreierInnen von Gendreck-weg holen BASF-Kartoffel vom Acker

Kartoffeln erfolgreich eingetütet und bereit zum Abtransport durch die Polizei

Am heutigen Donnerstag, dem 29. Juli, haben sechs UnterstützerInnen der Initiative Gendreck-Weg trotz Polizei sechs Säcke mit gentechnisch veränderten (gv) Kartoffeln vom Amflora-Acker der BASF nahe Zepkow im Müritzkreis (Mecklenburg-Vorpommern) entfernt. Sie entsorgten sie in Säcken mit der Aufschrift „Vorsicht! Gentechnisch veränderte Organismen! Nicht zum Verzehr geeignet!“ Unterstützt wurden sie von vielen AnwohnerInnen und der örtlichen Bürgerinitiative.

Photos: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Zur Ankündigung der Aktion

Zur Pressemitteilung

Artikel aus der NNN

Artikel aus Neues Deutschland

Artikel aus der taz

Hier zum Clip bei "Tagesschau 15.00 Uhr" vom 29.07. Start bei 6.45 min



Landgericht Würzburg verurteilt Gentechnikgegnerin

Zwei Jahre, nachdem 60 GentechnikgegnerInnen ein Genmaisfeld in der Nähe von Kitzingen zerstörten, wurde am 30. Juni 2010 das erste Urteil im Berufungsprozess gesprochen: Nach sechs Verhandlungstagen verurteilte das Landgericht Würzburg die Aktivistin Cécile Lecomte zu 45 Tagessätzen à 15 Euro und bestätigte damit das Urteil der ersten Instanz. Die nichtvorbestrafte Angeklagte will sich hiervon jedoch nicht abschrecken lassen und hat bereits Revision eingelegt.

Zur Pressemitteilung der Aktivistin
Artikel aus der Lokalpresse



Feldbefreiung als wirksames Mittel gegen Gentechnik anerkannt

Auch am dritten Tag in der Berufungsverhandlung gegen die Feldbefreierin Cecile Lecomte in Würzburg ist kein Urteil gefallen. Die beiden geladenen Polizeizeugen waren im Urlaub. Stattdessen konnte sich Richter Dr. Heß ausführlich mit den Beweisanträgen der Angeklagten aus der letzten Sitzung beschäftigen. Das war dann auch nötig bei den komplexen Zusammenhängen, die die Angeklagte über die Gentechnik-Lobby in Deutschland darlegte.

Einen Meilenstein erbrachte die Beweisaufnahme: "Der Richter nahm es als wahr an, dass Gentechnik gefährlich und Feldbefreiung ein wirksames Mittel dagegen sei," freute sich das so genannte "Eichhörnchen". Nach der Einstellung des Hausfriedensbruchs beim letzten Verhandlungstag war dies ein weiterer Erfolg für die Gendreck-weg-Aktivistin mit französischer Herkunft.

Sie hatte 2008 bei einer Aktion der Feldbefreiungs-Initiative Gendreck-weg in Kitzingen mitgewirkt, bei der ca. 5 ha des inzwischen verbotenen MON810-Maises unschädlich gemacht wurden. Drei weitere Mit-AktivistInnen beginnen ihren Berufungsprozess am LG Würzburg am 31.5.

Nächste Verhandlungstermine von Cecile Lecomte: 8. und 28.6., jeweils 11 Uhr, Landgericht Würzburg Kontakt: Cecile Lecomte, Feldbefreierin von 2008, Tel. 0163 / 73 42 46 2 Holger Isabelle Jänike, Gendreck-weg-Rechtshilfe, Tel. 0170 / 75 65 45 1

Berichte zum ersten Prozesstag:

Indymedia: Richter erkennt Gefährdung durch MON810-Mais
Mainpost: Genmaisgegnerin macht Notstand geltend
Main-Netz: Vom Fahnenmast in den Gerichts-Saal


Hintergrundinfos zur Aktion:
Bildergalerie, Pressespiegel und Video-Clip zur Feldbefreiung 2008
Chronologie zum juristischen Nachspiel der Aktion auf den Rechtshilfe-Seiten




Prozess gegen Kartoffelschleuderer immer spannender

Zum dritten Mal schon wurde am Mittwoch, den 21. April vor dem Amtsgericht Waren über die Gegensaataktion mit Kartoffel-Katapult verhandelt. zur Presseinformation.


Prozess am Amtsgericht Kitzingen am 19. April 2010

Drei FeldbefreierInnen verurteilt

Erfolgreicher Verkauf von Tagessätzen

Hier geht es zur Presseerklärung der verurteilten FeldbefreierInnen.



Prozess gegen die Kartoffel-Schleuderer



In Mecklenburg-Vorpommern heißen die Kartoffeln so, wie sonst nur im "Herr der Ringe"-Film. Und selbstverständlich sollen sie nicht gentechnisch manipuliert sein.


Am Mittwoch, den 17. März fand der erste Verhandlungstag gegen die Gentechnikgegner in Waren vor dem Amtsgericht statt, die im Mai 2009 Öko-Setzkartoffeln auf einen Acker in Mecklenburg Vorpommern geschleudert hatten. Auf dem Feld sollten Gentech-Kartoffeln von BASF angebaut werden.
Jetzt wird ihnen Sachbeschädigung und Nötigung vorgeworfen. Der erste Verhandlungstag endete um 16.00 Uhr - weiter geht es am 31. März

Zum Prozessauftakt kamen viele FreundInnen nicht-manipulierter Kartoffeln. Vor Beginn der Verhandlungen konnten alle die große Kartoffel-Schleuder bewundern.
Einer von vielen Presse-Artikeln hier: in der Frankfurter Rundschau online


2009: Ein ereignisreiches Jahr!

Viel ist passiert im vergangenen Jahr...

...eine Zusammenstellung von Berichten, Fotos und Video-Clips zu diesen und anderen Ereignissen des vergangenen Jahres gibt es im Rückblick 2009

Wir hoffen auf ein ebenso vielfältiges und ereignisreiches 2010!




Spendenaufruf

Der Einsatz gegen die Agro-Gentechnik kostet Geld, daher sind Spenden auch 2010 sehr willkommen! Auch an den Solidaritäts-Fonds der Rechtshilfe, der dazu dient die Angeklagten und Verurteilten nicht alleine auf ihren Kosten sitzen zu lassen.